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Was ist Chams in Minecraft? (Modul erklärt)
Chams ist ein Minecraft-Modul, das Spieler und Mobs durch Wände rendert und ihre Modelle zeichnet, anstatt sie hinter dem Terrain zu verstecken.
Was ist Chams?
Chams ist ein Minecraft-Client-Modul, das Spieler und Mobs durch Wände und andere feste Blöcke rendert, sodass ihr Modell sichtbar bleibt, unabhängig davon, was sich zwischen ihnen und der Kamera befindet. Der Name leitet sich von „Chamäleon“ ab, dem gleichen Rendering-Trick, der seit Jahren in Shootern zu finden ist. Anstatt eine Entität hinter dem Terrain zu verstecken, wie es Vanilla Minecraft tut, zeichnet Chams sie weiterhin darüber. Es handelt sich um eine reine Rendering-Änderung, keine neue Informationsquelle: Der Client hat bereits die Position der Entität, er wählt lediglich eine andere Darstellung.
Wenn Chams aktiviert ist, verschwinden Gegner, die an Wänden anliegen, nicht – sie werden weiterhin in voller Detailgenauigkeit gezeichnet, inklusive Rüstung und alles, sichtbar durch den Stein zwischen Ihnen. Das unterscheidet es von einem Box-ESP, der stattdessen eine separate Umrandung oder Markierung zeichnet. Chams verwendet das echte Modell.
Wie es funktioniert
Minecrafts Renderer führt für jedes gezeichnete Modell einen Depth-Test durch. Wenn sich ein Block zwischen der Kamera und einer Entität befindet, besteht diese den Depth-Test nicht und es wird nichts angezeigt. Chams patcht diesen Schritt speziell für Entitätsmodelle, entweder indem er die Prüfung vollständig überspringt oder sie außer Kraft setzt, sodass das Modell immer besteht. Die Entität wird weiterhin in voller Detailgenauigkeit gezeichnet, inklusive Gliedmaßen, Rüstung und dem gehaltenen Gegenstand, unabhängig von der Geometrie, die sich davor befindet.
Keine dieser Informationen benötigt neue Daten vom Server. Position, Rotation und Pose von Objekten in der Nähe werden bereits für Physik und Kollisionserkennung an den Client übertragen, unabhängig davon, ob dieser Client sie gerade sehen kann. Chams greift lediglich am Ende dieser Pipeline den Draw-Call an, sodass keine zusätzliche Anfrage und kein neuer Pakettyp erforderlich ist.
Chams vs. Box ESP
Beide Module stellen die gleiche Art von versteckten Informationen bereit, nämlich die genaue Position eines Gegners, aber sie kommen auf unterschiedliche Weise dorthin.
Cham
Zeichnet das tatsächliche Modell der Entität durch das Gelände, sodass es aussieht, als wäre der Charakter durch die Wand sichtbar.
Kasten ESP
Zeichnet eine separate Umriss- oder Begrenzungsbox-Anzeige in der Nähe der Position der Entität.
Chams ist die immersivere Version desselben Tricks: anstatt eines Indikators, der dir sagt "da ist jemand", siehst du die Person selbst. Das macht es einfacher, Pose, Richtung und Ausrüstung auf einen Blick zu erfassen, allerdings auf Kosten einer etwas höheren Belastung für den Renderer als eine einfache Box.
Warum es als Vorteil zählt
Das Sehen der genauen Position eines Gegners durch eine Wand ist Information, die Vanilla Minecraft absichtlich zurückhält. Normalerweise späht man um Ecken, hört auf Fußschritte oder rät. Chams entfernt diese Vermutung vollständig, was einen taktischen Vorteil darstellt, und zwar nicht einen rein kosmetischen, obwohl es sich im Bereich der visuellen Module befindet und weder dein Zielen noch deine Bewegung direkt beeinflusst.
Es wird häufig mit anderen visuellen Modulen kombiniert, aus dem gleichen Grund, aus dem Spieler auch vollständige Informations-Setups verwenden: bessere Informationen bedeuten bessere Entscheidungen, vom frühen Repositionieren bis hin zum Timing eines Engagements.
Häufig gestellte Fragen
Es zielt auf den Rendering-Schritt selbst ab, anstatt den Blocktyp zu prüfen, sodass es Entitäten im Allgemeinen durch Wände und massive Blöcke hindurch rendert.
Nein. Positions- und Rotationsdaten der Entitäten werden bereits an jeden Client für das normale Gameplay gesendet. Chams verändert lediglich, wie diese Daten dargestellt werden.
Sie überlappen sich, sind aber nicht identisch. Chams stellt das tatsächliche Modell der Entität durch das Terrain dar, während eine typische Box-ESP-Überlagerung stattdessen eine separate Umrandung oder Markierung zeichnet.
Nicht zuverlässig. Es ändert nur die lokale Darstellung und sendet keine ungewöhnlichen Pakete, sodass netzwerkbasierte Anti-Cheat-Systeme kaum Ansatzpunkte haben.